Schupfnudeln mit Sauerkraut

© Benedikt Steinle // www.youarehungry.com

Irgendwie entdecken wir in letzter Zeit die schwäbische Küche wieder für uns ;) Nach unserem Klassiker, den Kässpätzle, gibt’s heute handgeformte Schupfnudeln. Serviert wird das ganze traditionell mit Sauerkraut und Speck.

„Schupfnudel“ heisst übrigens soviel wie „gerollte Nudel“, denn sie wird handgemacht und in ihre bekannte Form „geschupft“. Dann werden wir mal schupfen, ihr auch?

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Schwäbische Kässpätzle

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Auch wenn wir seit bereits sechs Jahren glücklich in Wien leben, gelüstet es uns manchmal nach etwas aus der Heimat. Bene hat sich diesmal Kässpätzle gewünscht, und dieses unglaublich leckere Essen müssen wir einfach mit euch teilen. Nachmachen ist hier übrigens ausdrücklich empfohlen :) Man mutmaßt ja, dass die Spätzle ihren Namen von ihrer Form bekommen haben, die ein wenig an einen Spatz erinnern soll … naja – mit viel Fantasie vielleicht, aber eigentlich ist es auch egal, denn so oder so schmeckt diese typisch schwäbische Gericht (welches übrigens genauso die Vorarlberger für sich beanspruchen – hat vielleicht etwas mit der geographischen Nähe zu tun) einfach sooo gut.

Wo sich aber die Geister scheiden, ist bei der Zubereitungsart. Hier gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

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Zwetschkenmus-Buchteln

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Alle guten Dinge sind drei, so sagt man auf jeden Fall. Deswegen stellen wir euch heute das dritte Rezept aus dem neuen Kochbuch “Einer für Alles” von Katharina Seiser, Meinrad Neunkirchner (Rezepte) und Julian Riess (Fa.Riess) vor. Nach dem Kartoffel-Topinambur-Gulasch und den überbackenen Krautfleckerln kommen heute noch die Buchteln dran. Wer noch mehr nachkochen möchte kann das Buch hier bestellen.

Nicht nur die Idee, einfach mal am Kochgeschirr zu sparen und alles aus einem Topf – dem wunderschönen und extrem praktischen Aromapot von Riess - zu machen finden wir lässig, die Rezepte eignen sich auch wunderbar für “schnell nach der Arbeit unter der Woche”. Und auch die Buchteln sind sehr dankbar, dass sie eng gedrängt in dem hübschen weißen Topf im Ofen aufgehen dürfen ;)

Wäre doch was für Ostern oder? Am Besten direkt mal auf die Merkliste stellen, die Familie wird definitiv begeistert sein!

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Überbackene Krautfleckerl mit Appenzeller

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Vor genau einer Woche haben wir euch hier das neue Kochbuch “Einer für Alles” von Katharina Seiser, Meinrad Neunkirchner (Rezepte) und Julian Riess (Fa.Riess) vorgestellt. Dass sich diese drei Menschen zusammengetan haben war wirklich eine wunderbare Idee, denn herausgekommen ist eben dieses tolle und so umkomplizierte Kochbuch (kann hier bestellt werden).

Nicht nur die Idee, einfach mal am Kochgeschirr zu sparen und alles aus einem Topf – dem wunderschönen und extrem praktischen Aromapot von Riess – zu machen finden wir lässig, die Rezepte eignen sich auch wunderbar für “schnell nach der Arbeit unter der Woche”. Deswegen haben wir uns auch als zweites Rezepte, welches wir euch aus dem Buch vorstellen möchten, für Überbackene Krautfleckerl entschieden, die wirklich ratz fatz fertig sind und gerade bei dem grauen Wetter Abends zu einer wichtigen Stärkung beitragen :)

Tipp: Dieser Wiener Klassiker stammt – wie so vieles der traditionellen Wiener Küche – aus dem Böhmischen.

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Einer für Alles : Das Buch und der Topf

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Zwei Lesebändchen sind nicht genug

Wenn ich das erste Mal ein Kochbuch in die Hand nehme, liegen meine kleinen Post-Its immer schon bereit. Sehr klischeehaft, zählt nämlich auch bei mir der erste Eindruck. Und wenn ich mir das 208 Seiten starke Buch mit dem unverkennbaren lila Topf auf dem Cover so ansehe, dann sind zu den beiden Lesebändchen nochmals 10 Post-Its dazugekommen, was bei 80 Rezepten doch eine ordentliche Auswahl ist.

Der erste Blick geht gleich mal zum Register — und wer die Autorin Katharina Seiser kennt, weiß, dass dies das heimliche Herzstück des Buches ist.  Habt ihr euch schonmal überlegt, wieviel Arbeit ein ordentliches Register macht? Damit man eben nicht ewig nach einem Rezept suchen muss, sondern mit einem schnellen Blick zielgerichtet durch das Buch navigiert. Zum besseren Überblick gibt es neben dem Register übrigens auch kleine Piktogramme bei jedem Rezept. Dort finden sich dann in hübsch gestalteter Form Angaben bezüglich Topfgrösse, vegan oder vegetarisch sowie eine Angabe, zu welcher Jahreszeit dies Rezept gekocht werden kann/darf/muss/sollte :) Zu welcher Jahreszeit? Genau das gefällt mir besonders gut, denn man darf eben nicht davon ausgehen, dass man jedes Gemüse oder Obst immer und zu jeder Jahreszeit bekommt.

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Be my Valentine!

montage_kuchen

Es gibt viele Feste, zu denen man gerne mal etwas besonderes backt. Trotzdem darf es bei uns gerne etwas einfacher sein, so dass man nicht (immer) Stunden in der Küche verbringt. Und jedes Jahr zum Valentinstag bekommt Bene von mir einen leckeren Apfelkuchen – und mir mach ich dann einfach einen Schokokuchen mit ;)

Kennt ihr eigentlich noch Rezepte, die ganz ohne Gramm- oder Literangaben auskommen und man stattdessen noch in „Eier schwer“ rechnet? Dieser einfache Zugang aus Großmutters Zeiten ist einer der Gründe, warum ich dieses extrem einfache Kuchenrezept so liebe und gerne mit diversen Toppings und Cremes kombiniere:

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baked french toast

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Wir gehen ja recht selten zum Frühstücken, und lassen es uns am Wochenende lieber zu Hause gut gehen. Vor allem jetzt, wo das Wetter nicht wirklich einlädt, raus zu gehen, gibt es eigentlich jeden Sonntag ein riesengroßes Brunch bei uns.

Unser interner Deal ist ja, dass Bene uns unter der Woche immer (und ja, wir frühstücken jeden Morgen zusammen, weil es uns sehr wichtig ist, gemeinsam in den Tag zu starten) für uns den Frühstückstisch deckt, und dafür bin ich dann am Wochenende dran (nämlich dann, wenn man es sich aussuchen kann, wann man aufsteht ;) ).

Ich möchte meinem Freund natürlich was besonderes bieten – so toll, wie er sich unter der Woche immer um alles kümmert, hat er sich das am Wochenende verdient. Und da mir ein klassisch in der Pfanne gebratener French Toast zu langweilig war und ich meine neue Ofenform einweihen wollte, hab’ ich mir mal eine etwas andere Variante des French Toasts einfallen lassen. Kombiniert mit Pflaumenmus und karamellisierten Orangen, besteht hier übrigens Suchtgefahr. Aber vorsicht, ist nichts für die Sommerfigur!  :)

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Vitaminbombe im Winter

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Wir lieben Eintöpfe, Braten und co. Aber ab und zu brauchen wir auch im Winter etwas frisches, leichtes. Und immer nur die Orangen pur essen wird auch langsam fad – mein Mistkübel im Büro geht schon über an Orangenschalen :) Da diese runden orangen Dinger jedoch absolute Vitaminbomben sind und gerade in der jetzigen Jahreszeit unser Immunsystem unterstützen, haben wir uns kurzerhand ein warmes Abendessen mit Orangen und Hühnchen ausgedacht – und es schon mehrfach gekocht, da es so einfach und schnell geht und wirklich richtig lecker ist.

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Risotto + Mangold + Kräuterseitlinge

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Wir haben auch in der Küche eine klare Aufteilung: Während ich, Toni, mich für die asiatische und indische Küche, Fingerfood und Co. begeistere, ist Bene eindeutig für die italienische Küche und dazu jegliche Soßen zuständig. Beim Fleisch und den Würsteln treffen wir uns dann wieder ;)

Kein Wunder also, dass ich mir des öfteren mal was wünsche und mich einfach bekochen lasse. Die Wahl fiel dieses Mal gar nicht schwer, hatte ich doch frischen Mangold und Kräuterseitlinge am Markt ergattert und zufällig (hihi) noch etwas Risotto-Reis zu Hause. Na dann schauen wir mal, was der Mann daraus gezaubert hat:

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Rote Rüben-Apfel-Carpaccio

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Eine meiner liebsten Gemüsesorten in dieser kalten Jahreszeit ist die Rote Rübe. Man kann einfach soviel mit ihr anstellen. Ob Suppe, Gnocchi oder eben einfach Carpaccio, die rosarote Knolle ist ein absoluter Allrounder. Wir haben unser schnelles Carpaccio als Beilage zu einem wunderbaren Lammkarree gemacht, natürlich wäre es auch perfekt als Vorspeise, auf Buffets oder als Beilage zu anderem Fleisch oder Fisch.

Wusstet ihr, dass es eine ganze Riege an Begriffen gibt, um diese tiefrote Knolle zu beschreiben? Hier bei uns in Wien heisst es Rote Rübe, in Deutschland kennt man sie als Rote Bete, in manchen Gegenden in Österreich und Bayern heißt sie Rohne und in der Schweiz sagt man Rande dazu.

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