Überbackene Krautfleckerl mit Appenzeller

© Benedikt Steinle // www.youarehungry.com

Vor genau einer Woche haben wir euch hier das neue Kochbuch “Einer für Alles” von Katharina Seiser, Meinrad Neunkirchner (Rezepte) und Julian Riess (Fa.Riess) vorgestellt. Dass sich diese drei Menschen zusammengetan haben war wirklich eine wunderbare Idee, denn herausgekommen ist eben dieses tolle und so umkomplizierte Kochbuch (kann hier bestellt werden).

Nicht nur die Idee, einfach mal am Kochgeschirr zu sparen und alles aus einem Topf – dem wunderschönen und extrem praktischen Aromapot von Riess – zu machen finden wir lässig, die Rezepte eignen sich auch wunderbar für “schnell nach der Arbeit unter der Woche”. Deswegen haben wir uns auch als zweites Rezepte, welches wir euch aus dem Buch vorstellen möchten, für Überbackene Krautfleckerl entschieden, die wirklich ratz fatz fertig sind und gerade bei dem grauen Wetter Abends zu einer wichtigen Stärkung beitragen :)

Tipp: Dieser Wiener Klassiker stammt – wie so vieles der traditionellen Wiener Küche – aus dem Böhmischen.

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Einer für Alles : Das Buch und der Topf

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Zwei Lesebändchen sind nicht genug

Wenn ich das erste Mal ein Kochbuch in die Hand nehme, liegen meine kleinen Post-Its immer schon bereit. Sehr klischeehaft, zählt nämlich auch bei mir der erste Eindruck. Und wenn ich mir das 208 Seiten starke Buch mit dem unverkennbaren lila Topf auf dem Cover so ansehe, dann sind zu den beiden Lesebändchen nochmals 10 Post-Its dazugekommen, was bei 80 Rezepten doch eine ordentliche Auswahl ist.

Der erste Blick geht gleich mal zum Register — und wer die Autorin Katharina Seiser kennt, weiß, dass dies das heimliche Herzstück des Buches ist.  Habt ihr euch schonmal überlegt, wieviel Arbeit ein ordentliches Register macht? Damit man eben nicht ewig nach einem Rezept suchen muss, sondern mit einem schnellen Blick zielgerichtet durch das Buch navigiert. Zum besseren Überblick gibt es neben dem Register übrigens auch kleine Piktogramme bei jedem Rezept. Dort finden sich dann in hübsch gestalteter Form Angaben bezüglich Topfgrösse, vegan oder vegetarisch sowie eine Angabe, zu welcher Jahreszeit dies Rezept gekocht werden kann/darf/muss/sollte :) Zu welcher Jahreszeit? Genau das gefällt mir besonders gut, denn man darf eben nicht davon ausgehen, dass man jedes Gemüse oder Obst immer und zu jeder Jahreszeit bekommt.

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Be my Valentine!

montage_kuchen

Es gibt viele Feste, zu denen man gerne mal etwas besonderes backt. Trotzdem darf es bei uns gerne etwas einfacher sein, so dass man nicht (immer) Stunden in der Küche verbringt. Und jedes Jahr zum Valentinstag bekommt Bene von mir einen leckeren Apfelkuchen – und mir mach ich dann einfach einen Schokokuchen mit ;)

Kennt ihr eigentlich noch Rezepte, die ganz ohne Gramm- oder Literangaben auskommen und man stattdessen noch in „Eier schwer“ rechnet? Dieser einfache Zugang aus Großmutters Zeiten ist einer der Gründe, warum ich dieses extrem einfache Kuchenrezept so liebe und gerne mit diversen Toppings und Cremes kombiniere:

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baked french toast

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Wir gehen ja recht selten zum Frühstücken, und lassen es uns am Wochenende lieber zu Hause gut gehen. Vor allem jetzt, wo das Wetter nicht wirklich einlädt, raus zu gehen, gibt es eigentlich jeden Sonntag ein riesengroßes Brunch bei uns.

Unser interner Deal ist ja, dass Bene uns unter der Woche immer (und ja, wir frühstücken jeden Morgen zusammen, weil es uns sehr wichtig ist, gemeinsam in den Tag zu starten) für uns den Frühstückstisch deckt, und dafür bin ich dann am Wochenende dran (nämlich dann, wenn man es sich aussuchen kann, wann man aufsteht ;) ).

Ich möchte meinem Freund natürlich was besonderes bieten – so toll, wie er sich unter der Woche immer um alles kümmert, hat er sich das am Wochenende verdient. Und da mir ein klassisch in der Pfanne gebratener French Toast zu langweilig war und ich meine neue Ofenform einweihen wollte, hab’ ich mir mal eine etwas andere Variante des French Toasts einfallen lassen. Kombiniert mit Pflaumenmus und karamellisierten Orangen, besteht hier übrigens Suchtgefahr. Aber vorsicht, ist nichts für die Sommerfigur!  :)

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Vitaminbombe im Winter

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Wir lieben Eintöpfe, Braten und co. Aber ab und zu brauchen wir auch im Winter etwas frisches, leichtes. Und immer nur die Orangen pur essen wird auch langsam fad – mein Mistkübel im Büro geht schon über an Orangenschalen :) Da diese runden orangen Dinger jedoch absolute Vitaminbomben sind und gerade in der jetzigen Jahreszeit unser Immunsystem unterstützen, haben wir uns kurzerhand ein warmes Abendessen mit Orangen und Hühnchen ausgedacht – und es schon mehrfach gekocht, da es so einfach und schnell geht und wirklich richtig lecker ist.

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Risotto + Mangold + Kräuterseitlinge

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Wir haben auch in der Küche eine klare Aufteilung: Während ich, Toni, mich für die asiatische und indische Küche, Fingerfood und Co. begeistere, ist Bene eindeutig für die italienische Küche und dazu jegliche Soßen zuständig. Beim Fleisch und den Würsteln treffen wir uns dann wieder ;)

Kein Wunder also, dass ich mir des öfteren mal was wünsche und mich einfach bekochen lasse. Die Wahl fiel dieses Mal gar nicht schwer, hatte ich doch frischen Mangold und Kräuterseitlinge am Markt ergattert und zufällig (hihi) noch etwas Risotto-Reis zu Hause. Na dann schauen wir mal, was der Mann daraus gezaubert hat:

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Rote Rüben-Apfel-Carpaccio

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Eine meiner liebsten Gemüsesorten in dieser kalten Jahreszeit ist die Rote Rübe. Man kann einfach soviel mit ihr anstellen. Ob Suppe, Gnocchi oder eben einfach Carpaccio, die rosarote Knolle ist ein absoluter Allrounder. Wir haben unser schnelles Carpaccio als Beilage zu einem wunderbaren Lammkarree gemacht, natürlich wäre es auch perfekt als Vorspeise, auf Buffets oder als Beilage zu anderem Fleisch oder Fisch.

Wusstet ihr, dass es eine ganze Riege an Begriffen gibt, um diese tiefrote Knolle zu beschreiben? Hier bei uns in Wien heisst es Rote Rübe, in Deutschland kennt man sie als Rote Bete, in manchen Gegenden in Österreich und Bayern heißt sie Rohne und in der Schweiz sagt man Rande dazu.

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Krautwickel wie bei Mutti

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Erinnerungen an die Kindheit: Die Mama verbringt einen Nachmittag in der Küche, um der Familie abends einen dampfenden Topf mit lecker duftenden, saftigen Kraut-Hackfleischröllchen auf den Tisch zu stellen. Die Zubereitung dieser Krautwickel war immer eine Art Kampagne. Zwei bis drei Krautköpfe und jede Menge Hackfleisch und andere Zutaten wurden zu der leckeren Rolle verarbeitet, was uns dann – dank Gefriertruhe – locker den ganzen Winter reichte :) noch etwas Stampfkartoffeln dazu, und fertig ist das opulente Mahl.

Letzte Woche also überkam mich die Lust auf ebendiese Krautwickel von Mutti. Da sie und ihre Kühltruhe aber leider ein paar hundert Kilometer weiter westlich sind, mussten wir also selbst ran.

Während unserer Wickelsession kam übrigens noch ein guter Tipp zum Wickeln von einer lieben Leserin: Die serbische Variante der Krautwickel, die Sarma, kommen dank geschickter Verpackungskunst ganz ohne Bindfaden aus. Hier seht Ihr einen kleinen Clip, der zeigt, wie es geht.

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Lasagne [la'zanje]

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Ich hab interessehalber mal in Wikipedia geschaut, was Lasagne eigentlich bedeutet. Den ersten Satz kann ich euch nicht vorenthalten – so eine schöne Beschreibung ;)

“Als Lasagne [laˈzanjə] werden sowohl besonders breite Bandnudeln als auch ein mehrere Schichten plattig ausgewalzten Nudelteigs beinhaltender Auflauf bezeichnet.” (Quelle: Wikipedia.de)

Wir haben uns ja vorgenommen, einige Klassiker auf den Blog zu stellen. Gestartet haben wir mit einer schnellen Tomatensuppe, heute nehmen wir uns die Lasagne vor. Natürlich ganz Klassisch – jedoch bei uns ganz klar ohne Béchamelsauce! Gibt es eigentlich ein Rezept, welches euch fehlt? Was habt ihr bei uns schon mal gesucht und nicht gefunden? Schreibt uns einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag. Wir versuchen, allen Wünschen entgegen zu kommen!

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Auf den Tisch, auf die Hand, in den Mund: Unser Buffet

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Weihnachten und Sylvester – die Zeit der Buffets, der Feiern, Partys, und Gästebewirtung sowie geselligem Beisammensitzen. Und wie jedes Jahr die Frage der Fragen: Was kochen wir? Nun ist es bestimmt – und da bin ich mir ziemlich sicher – bei so gut wie jedem von euch so, dass das Essen für Heilig Abend feststeht. Denn das „machen wir so wie jedes Jahr“, oder? ;) Ob nun Fisch, Würstel mit Kartoffelsalat, der Braten oder doch die Gans – jeder hat seine Tradition, und das ist an keinem Tag des Jahres wichtiger als an Weihnachten. Aber das ist ja auch „nur“ einer der vielen Feiertage. Wie steht’s denn an den anderen Tagen, am Sylvester-Abend und Co.? Habt ihr schon eine Idee?

Jedes Jahr auf’s Neue durchstöbere ich unsere Rezepte und stelle mir wieder in mühsamer Kleinarbeit einige Buffet-taugliche (Fingerfood-)Rezepte zusammen. Und dabei kam mir dieses Jahr die Idee für euch: Ich mache ein Special und liste all’ unsere Rezepte auf, die sich für ein Buffet oder eine große Party mit Freunden eignen. Gesagt, gestöbert, getan – here we go: Mein Buffet-Special für euch.

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